Das Bild zeigt einen Osteopathen bei der manuellen Therapie als Sinnbild für die Verbesserung des Wohlbefindens und der Beweglichkeit durch die Möglichkeiten der Osteopathie

Mit der Osteopathie zum Wohlbefinden beitragen

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Die Osteopathie als ganzheitliche Körpertherapie kann jedem Organismus helfen mit den täglichen Anforderungen und Belastungen zurecht zu kommen. Denn durch die ganzkörperliche Mobilisation und Entspannung werden Selbstheilungskräfte aktiviert die eine positive Auswirkung auf nahezu jede "Erkrankung" haben.

Der Physiotherapeut und Osteopath Giuseppe Randisi beschreibt hier anschaulich, wie die Osteopathie als ganzheitliche Körpertherapie deine Selbstheilungskräfte stimuliert und dir so wieder zu mehr Lebensqualität verhelfen kann.
Profilbild Giuseppe Randisi

Giuseppe Randisi

Physiotherapeut und Osteopath

Wohlbefinden – die Osteopathie für die körperliche und geistige Gesundheit nutzen

Gesundheit bedeutet für mich, einen gesunden Körper zu haben aber auch einen gesunden Geist. Nicht nur die körperliche physische Gesundheit ist mir dabei wichtig, sondern auch die Gesundheit von innen, die auch einen maßgeblichen Einfluss auf den gesamten Gesundheitszustand hat. Gesundheit von innen bedeutet, dass meine Seele und mein Geist in Balance sind – und im Einklang mit der Natur.

Die letzten Monate haben viele Veränderungen mit sich gebracht und unser Leben wie wir es kennen ganz schön auf den Kopf gestellt. Nicht nur, dass viele von uns seit Monaten von zuhause aus arbeiten, auch unsere sozialen Kontakte sowie Freizeitaktivitäten sind stark eingeschränkt. Wir verbringen mehr Zeit denn je zuhause und auch mit uns selbst.

Doch das muss keineswegs etwas schlechtes sein – sondern eine tolle Chance um uns selbst etwas Gutes zu tun. Im Alltag kommt unser eigenes Wohlbefinden oft viel zu kurz – warum nicht die Zeit nutzen und uns darauf fokussieren und in uns selbst zu investieren?

Unser körperliches und seelisches Wohlbefinden sind eng miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. Ernähren wir uns gesund, machen Sport und gönnen unserem Körper Entspannung, fühlen wir uns gesund und fit – und zwar nicht nur körperlich sondern auch mental und anders herum! Seid achtsam und aufmerksam, hört auf die Signale eures Körpers und gebt ihm was er braucht um sich wohl zu fühlen 😊

Neben der Physiotherapie praktiziere ich auch Osteopathie – doch worum geht es da genau? Das möchte ich euch gerne etwas näher bringen!

Für wen eignet sich eine osteopathische Behandlung?

Grundsätzlich erstmal für jeden!

Unabhängig von individuellen Krankheitsbildern hilft die Osteopathie als ganzheitliche Körpertherapie jedem Organismus mit täglichen Anforderungen und Belastungen zurecht zu kommen. Dabei werden durch ganzkörperliche Mobilisation und Entspannung Selbstheilungskräfte aktiviert welche eine positive Auswirkung auf nahezu jede „Erkrankung“ haben.

Die Osteopathie ist kein Wundermittel – so ist ihre Wirkung letztendlich vom Gesamtsystem abhängig: eine ungesunde Lebensweise kann zum Beispiel nicht ausgeglichen werden und ebenso wenig können akute Infektionen sowie schwere neurologische/ psychiatrische Erkrankungen geheilt werden.

Dafür können folgende Beispiele oft Gründe für eine osteopathische Behandlung sein:

  • Beschwerden im Muskel-Skelett-System
  • Blockaden, eingeschränkte Bewegung
  • Wirbelsäulen- und Rückenbeschwerden
  • chronische Schmerzen
  • Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
  • Störungen im Verdauungssystem
  • Unfälle und Sportverletzungen

…. und natürlich noch einiges mehr!

Systeme der Osteopathie

Die Osteopathie befasst sich mit drei verschiedenen Systemen. Die Systeme bzw. Bereiche haben nur in Kombination und als Einheit eine Funktion und somit Einfluss auf unseren Körper.

Die parietale Osteopathie

Hierbei steht das Muskel-Skelett-System im Fokus. Dieses besteht aus Gelenken, Faszien, Muskeln, Knochen und Sehnen – sprich, es bildet unseren kompletten Bewegungsapparat ab. Wird die Funktion zwischen Muskeln, Knochen, Sehnen und Co. gestört, entstehen Ungleichgewicht, Schmerzen und Blockaden. Die Osteopathie setzt hier an, löst Blockaden und führt in eine beschwerdefreie Körperhaltung zurück.

Die viszerale Osteopathie

Dabei stehen die inneren Organe im Fokus. Die meisten inneren Organe sind von einem bindegewebigen Netz, dem Bauchfell, umhüllt und durch Bindegewebe mit anderen Organen verbunden. Der Osteopath ertastet die Beweglichkeit der Organe zueinander und zu den sie stützenden Muskeln und Gewebesträngen – und behandelt sie dabei ganz sanft. Die sogenannte viszerale Mobilität wird gefördert.

Das Bild zeigt die Hände eines Osteopathen bei der Therapie im Bauchbereich als Sinnbild für die viszerale Osteopathie

Die kraniosakrale Osteopathie

Unser Gehirn und unser Rückenmark sind in eine Flüssigkeit gebettet. Diese erzeugt zwischen Schädel und Kreuzbein einen fühlbaren „Pulsschlag“ bzw. Rhythmus. An diesem Rhythmus kann der Therapeut Blockaden der natürlichen Bewegungsspielräume aufspüren und beseitigen. Bei der Behandlung wird somit die ursprüngliche Beweglichkeit von Gewebe und Organen wiederhergestellt und Symptome wie Spannungskopfschmerzen, Migräne oder z.B. Dysfunktionen des Kiefergelenks reduziert. Die betroffenen Körperregionen entspannen und entkrampfen sich dabei.

Noch etwas zur Geschichte der Osteopathie

Ihren Ursprung fand sie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als der Arzt Dr. Andrew Taylor Still ein neues Verständnis von Gesundheit und Krankheit entwickelte und dabei den Menschen als Einheit aus Körper, Geist und Seele betrachtete. Er war der Überzeugung, dass der Mensch alle Möglichkeiten der „Gesundung“ in sich selbst trägt.

Die wichtigsten Voraussetzungen waren für ihn:

  • eine gute Beweglichkeit und Dynamik in allen Körperbereichen
  • eine intakte Nervenversorgung
  • ein funktionierender Blut- und Lymphkreislauf

Mit seinen bloßen Händen spürte er Bewegungseinschränkungen im Gewebe, versuchte diese gezielt zu behandeln und damit den Körper zu einer verbesserten inneren Beweglichkeit zu verhelfen – ihn der eigenen Heilung selbst zu überlassen.

Diese neue Herangehensweise stellte er der Öffentlichkeit als Osteopathie vor – eine neue Art der Medizin.

Die Osteopathie hat sich natürlich seither noch weiter entwickelt – daher werde ich diesen Beitrag mit der Zeit erweitern und ergänzen.

Meine Philosophie

Zeit und Gesundheit. Salus et tempus. Die zwei wichtigsten Dinge für mich im Leben.

salus [Gesundheit]

Gesundheit ist essenziell! Gerade auch als Osteopath erlebe ich immer wieder bei meinen Patienten, dass die Gesundheit quasi das wertvollste Gut ist, das wir im Leben haben.

et [und]

„Und“ steht immer für eine Verbindung, und in der Verbindung liegt so viel Kraft! In der Verbindung zu unseren Mitmenschen, zu unserer Umwelt und zu uns selbst.

tempus [Zeit]

Zeit ist das, was uns allzu häufig fehlt. Gerade in den heutigen Zeiten. Mehr Zeit kann man nicht kaufen und nicht geschenkt bekommen. Aber man kann diese hier und da anders nutzen und wahrnehmen.

Du möchtest dich in ruhigen Momenten zu vielfältigen Themen rund um die Gesundheit, eine gesunde Lebenseinstellung und das Wohlbefinden informieren? Dann empfehle ich dir hier die Vorstellung meines Podcasts “Das gesunde Sprechzimmer”.

Profilbild Giuseppe Randisi

Giuseppe Randisi

Physiotherapeut und Osteopath

Die größte Freude an meinem Praxisalltag? Die Wichtigkeit, nicht nur am Körper des Patienten oder einem Teil davon zu behandeln, sondern Teil des Ganzen zu sein - Menschen wieder in den Alltag zu integrieren, sie von Schmerzen zu befreien damit sie wieder beschwerdefrei funktionieren und letztendlich verantwortlich dafür zu sein, den Menschen Lebensqualität zurückzugeben! Das macht mir jeden Tag aufs Neue Freude und motiviert mich.

ActiVitalis

In meiner Praxis ActiVitalis helfe ich als Physiotherapeut mit osteopathischer Therapie Menschen, wieder schmerzfrei und unbeschwert durch Alltag und Sport zu kommen - und gebe ihnen damit einen großen Teil ihres Wohlbefindens zurück.

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