Regenerative muskuloskelettale Zelltherapien

OMOKEYA-Lösungen Aktualisiert am: 8. Oktober 2021

Über 400.000 jährliche Implantationen von künstlichen Hüft- und Kniegelenken alleine in Deutschland sind ein Beleg für die Bedeutung des Wunsches nach Mobilität ohne Schmerzen. Aber muss es immer ein prothetischer Gelenkersatz sein bei dem immer Einschränkungen bei der Funktion in Kauf genommen werden müssen und der auch nur eine begrenzte Standzeit hat? Stellen regenerative muskuloskelettale Zelltherapien eine Alternative dar?

Die Orthopädische Privatpraxis Muskuloskelettale Zelltherapie von Prof. Dr. med. Gerald Zimmermann aus Mannheim stellt hier ihr therapeutisches Leistungsspektrum rund um regenerative Zelltherapien und ihre – auch digitalen – Informationsangebote zum Thema vor.



Moderne Möglichkeiten der regenerativen Medizin: Gelenkerhalt mit autologer Stammzell- und Knorpelzelltherapie

Das Foto zeigt den Beitragsautor Prof. Dr. med. Gerald Zimmermann, Chefarzt und Leiter der orthopädischen Privatpraxis Muskuloskelettale Zelltherapie

Auch dank modernster Operationsmethoden erfahren gerade alternative Ansätze aus dem Bereich der regenerativen Zelltherapien eine steigende Anerkennung zur Behandlung muskuloskelettaler Erkrankungen. Besonders interessante Alternativen stellen hierbei die sogenannte adulte Stammzell- und die autologe Knorpelzelltherapie zur Wiederherstellung der Gelenkfunktionalität ohne prothetischen Ersatz dar.

Worum geht es bei den muskuloskelettalen Zelltherapien?

Die Zelltherapie ist ein bedeutender innovativer Schwerpunkt in der regenerativen Medizin und stellt das Wachstumssegment der Zukunft dar. Es steht hierbei die Wiederherstellung von Organ- und Gewebestrukturen durch Einsatz geeigneter Zelltherapien, Wachstumsfaktoren und Blutbestandteile im Vordergrund. Der natürliche aber auch der verletzungsbedingte Verschleiß und die mangelnde Regenerationsfähigkeit des alternden Gewebes können positiv beeinflusst werden bis hin zur „Restitutio ad integrum“ – der Herstellung des Originalzustandes.

Bei Hart- und Weichteilgewebedefekten sind gerade in den letzten Jahren autologe – körpereigene – biologische Zelltherapien mit Plasma und Fettzellen in den Fokus gerückt. Die Wirksamkeit ist inzwischen in wissenschaftlichen Studien mit höchster Evidenz (Level 1a) nachgewiesen. Bei vielen Erkrankungen wie Arthrose der großen Gelenke, den kleinen Wirbelgelenken, Bandscheiben, Muskeln, Bändern und Sehnen, sowie Nervenreizungen wie Lumboischialgie können Zelltherapien helfen.

Zelltherapien können sowohl präventiv als auch kurativ und supportiv (unterstützend) in der Heilungsphase eingesetzt werden.

Das Konzept unserer Praxis Muskuloskelettale Zelltherapie ist es, kompromisslos die beste Therapie anzubieten. Hierzu gehört neben einer umfassenden Diagnostik auch ganz besonders das Wissen über den aktuellen Stand der Forschung – um immer die individuell passende Therapie ableiten zu können.

Regeneration statt Reparatur

Muskuloskelettale Erkrankungen stellen die weltweit häufigste Ursache chronischer Schmerzen dar. Entsprechend hat aber auch die Forschungsleistung in diesem Bereich in den letzten Jahren zugenommen. Schwerpunkte der modernen Forschung sind zum einen Teil evidenz-basierte-, zum anderen Teil noch experimentelle Lösungsansätze die sich mit dem Substanz- oder Funktionsverlust des Stütz- und Bewegungsapparates beschäftigen.

Knorpelschäden z.B. können durch Arthrose oder durch traumatische Läsionen entstehen. Hier, aber auch bei anderen Gewebedefekten, können transplantierte Stamm- oder Knorpelzellen dem Körper bei der Regeneration des beschädigten Gewebes helfen.

Ein Lösungsansatz der autologen Zelltherapie ist die Transplantation von ex vivo (außerhalb des Körpers) expandierten Knorpelzellen (Chondrozyten) in die beschädigten Knorpelbereiche des Gelenks. Diese Methode wurde bereits in den 80er Jahren experimentell entwickelt und seit ca. 2000 kommerziell angeboten. Diese Technik wird unter bestimmten Voraussetzungen von Krankenkassen in Deutschland übernommen.

Alternativ besteht die Möglichkeit, mesenchymale Stammzellen – also Stammzellen des Bindegewebes – zu nutzen, die sich zu Muskel-, Knochen und Knorpelzellen differenzieren können. Solche Stammzellen können aus dem Knochenmark oder Fettgewebe gewonnen werden, benötigen aber zur notwendigen Differenzierung bestimmte Wachstumsfaktoren. Da bei der autologen Therapie mit diesen Stammzellen auch andere Zellen des eigenen Körpers, welche den Regenerationsprozess zusätzlich fördern können, mit gewonnen und transplantiert werden, wird diese Therapie auch SVF Therapie genannt (Stroma-Vaskuläre-Fraktion).

Das Zusammenspiel zwischen den Zellen, den Trägermaterialien und den Wachstumsfaktoren wird im Rahmen des sogenannten „Tissue Engineering“ – der Züchtung von Gewebe für eine spätere Implantation – gezielt untersucht.

Um eine individuell auf jeden Patienten abgestimmte Therapiemöglichkeit zur Regeneration von beschädigtem Gewebe abzuleiten, muss deshalb genau dieses Verständnis der Wachstumsfaktoren genutzt werden.

Informationsveranstaltungen rund um das Thema Zelltherapie und Knorpelzelltransplantation

Unsere Orthopädische Privatpraxis Muskuloskelettale Zelltherapie bietet regelmäßige Online- und Onsite-Veranstaltungen an, bei denen wir über die Möglichkeiten der regenerativen Medizin aufklären.

Termine und Kontakte

Das bIld zeigt einen Kalender mit dem Schriftzug Save the Date auf dem aktuellen Blatt.

Hier geht es zur Anmeldung zum Event

Natürlich Jung! Gesichtskonturierung mit Eigenfettplasma & Stammzellen

am 05.11.2021 um 19:00 Uhr, Teilnahme sowohl vor Ort als auch online möglich.

Hier finden Sie zudem Details zu dem virtuellen Zoom-Event (Webinar)

Zelltherapie bei Knorpelschäden

vom 20.04.2021.

So erreichen Sie uns:

Haben wir Ihr Interesse geweckt und Sie wünschen weitere Informationen zu den regenerativen muskuloskelettalen Zelltherapien?

Dann können Sie über folgenden Weg ganz einfach Kontakt mit uns aufnehmen:

E-Mail: info@zotu.org

Kurze Videos, die Ihnen einen ersten Eindruck der Therapien und ihrer Bedeutung für die die Wiederherstellung der Mobilität bieten, stellen wir Ihnen auf unser Homepage bereit.

Sie möchten mehr über Prof. Dr. med. Gerald Zimmermann und sein Team erfahren?

Prof. Dr. Gerald Zimmermann ist Spezialist für orthopädische Chirurgie und seit 2013 Chefarzt der Unfallchirurgie und Sporttraumatologie des Theresienkrankenhauses Mannheim.

Mit seiner Orthopädischen Privatpraxis Muskuloskelettale Zelltherapie bedient Prof. Dr. Zimmermann den Schwerpunkt der Erforschung und Anwendung von additiven biologischen Therapiemöglichkeiten mit und ohne Operation. Die Zelltherapie ist seit einigen Jahren ein fester Bestandteil seiner Behandlung von Sportverletzungen und Arthrose geworden.

Prof. Dr. Zimmermann hat die Zulassung des Regierungspräsidiums, die sogenannte SVF Zelltherapie (Erklärung s.o.) bei Kniearthrose in Deutschland anzuwenden.

Schwerpunkt der Tätigkeit von Prof. Dr. Zimmermann und seinem Team sind minimalinvasive Eingriffe an allen großen Gelenken und, wenn erforderlich, der endoprothetische Ersatz von Hüfte, Knie, Schulter, Sprunggelenk, sowie Ellbogen. Im Bereich der Knieprothetik ist er auch auf vollkeramische Lösungen spezialisiert.

Prof. Dr. Gerald Zimmermann ist zertifizierter Kniechirurg der DKG (Deutsche Knie Gesellschaft) und Hauptoperateur im Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung.

Ausführlichere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Webseite.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Orthopädische Privatpraxis Muskuloskelettale Zelltherapie

Facharztzentrum

Collinistraße 11

68161 Mannheim

Tel. +49 (0)621 43 999 811



Wie nehme ich denn an einem Webinar teil?

Einmal erklärt wie es geht und welche Technik du benötigst, ist es dann ganz einfach an so einer Online-Veranstaltung teilzunehmen.

Du benötigst:

Einen PC, ein Tablet oder ein Smartphone und eine Internetverbindung. Wenn du wählen kannst, empfehlen wir dir einen PC, denn auf dem Tablet oder Smartphone ist dein Bildschirm recht klein.

Du installierst die entsprechende Software:

Auch das ist in der Regel für solche Veranstaltungen weder schwer noch zeitaufwendig. Zu dem oben beschriebenen Webinar benötigst du die kostenfreie Software-Variante von “Zoom”.

Wie du diese auf dann deinem PC installierst zeigt dir dieses kurze Anleitungsvideo:

Auch für die Smartphone-Nutzung gibt es hier eine einfache YouTube Video-Anleitung.

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